RAMADAN (arab.) – die brennende Hitze, die Trockenheit, der sonnenverbrannte Sand

Der Ramadan, der neunte Monat im islamischen Kalender, der Fastenmonat der Muslime, beginnt in diesem Jahr 2020 am 23. bzw. 24. April und endet am 23. bzw. 24. Mai. Das genaue Datum variiert aufgrund der geographischen Lage der verschiedenen Länder.

Der Mondmonat beginnt mit dem Neumond und erst wenn die Sichel des neuen Mondes (arabisch: hilal) am Himmel zu sehen ist, beginnt der Ramadan. Dieses Datum wird auch als „Geburt des neuen Mondes“ bezeichnet.

Der Ramadan erinnert an die Offenbarung im Jahre 610 durch den Erzengel Gabriel an den Propheten Mohammed. Die Nacht, in der die ersten Koranverse herabgesandt wurden, bezeichnet man als „Nacht der Bestimmung“ (arabisch: lailat-ul qadr).

Das Fasten (arabisch: Siyâm) ist das wichtigste Gebot im Ramadan und gehört zu den „fünf Säulen des Islam“ (Glaubensbekenntnis, Gebet, Almosensteuer, Ramadan, Pilgerfahrt). In der Sure 2,187 steht: „…Und esst und trinkt bis der weiße Faden von dem schwarzen Faden der Morgendämmerung für euch erkennbar wird. Danach vollendet das Fasten bis zur Nacht….“. So wird im Ramadan zwischen der Morgendämmerung und dem Sonnenuntergang nichts gegessen und getrunken, auch auf Rauchen und Geschlechtsverkehr wird verzichtet. 

Der Koran und der Islam geben auch Möglichkeiten zur Ausnahme, da manchen Menschen das Fasten gesundheitlich schaden kann. Kranke, Altersschwache, Schwangere, stillende Mütter und Frauen in der Menstruation sind davon ausgenommen. Es gibt auch die Möglichkeit den versäumten Fasttag nachzuholen. Personen, wie chronisch Kranke, sollen für jeden im Ramadan versäumten Fasttag einen Bedürftigen speisen oder einen kleinen finanziellen Betrag für Arme spenden (arabisch: fidya).

Kinder beginnen erst mit dem Eintritt der Pubertät zu fasten. Viele Kinder üben das Fasten aber schon vorher. Sie verzichten zum Beispiel auf Süßigkeiten oder fasten nur einen halben Tag.

Die Fastenpflicht lehrt, Gottes Gaben wie Essen und Wasser zu schätzen, indem man am eigenen Leib erfährt, wie sich Hunger und Durst anfühlen. Es ist auch eine Reinigung für Körper, Geist und Seele, ein sich bewusst machen, dass der Wohlstand in dem wir leben keine Selbstverständlichkeit ist. Solange der Fastende nicht von jeder üblen Tat, von jedem schlechten Wort und Gedanken ablässt, hat er sein Ziel nicht vollends erreicht. Barmherzigkeit wird groß geschrieben: jeder soll bedürftigen Menschen helfen, wie es ihm möglich ist, beispielsweise einen Bedürftigen speisen. Zudem beschäftigen sich die Gläubigen im Ramadan intensiver mit Beten oder dem Lesen des Korans.

Jeden Tag nach Sonnenuntergang findet das Fastenbrechen statt, das mit einem Gebet eingeleitet wird. Vor dem anschließenden Abendessen (arabisch: iftar) im Familienkreis wird traditionell eine Dattel gegessen mit einem Schluck Wasser dazu. Einladungen an Verwandte und befreundete Familien zu einem gemeinsamen Iftar gehören dazu. Auch in den Moscheen wird gefeiert, wo Essen an Bedürftige und Mitglieder ausgegeben wird.

Mit dem Ramadanfest, das Fest des Fastenbrechens (Eid al-Fitr), wird der Ramadan beendet. Es dauert drei Tage und ist eines der wichtigsten Feiertage. Der erste der drei Festtage wird mit einem gemeinsamen Gebet in der Moschee begonnen. Die Gläubigen bitten Allah darum, ihre Gebete und Mühen während des Ramadans anzuerkennen und Fehler zu verzeihen. Man beglückwünscht sich gegenseitig. In diesen Tagen werden Verwandte besucht, wobei traditionell die Jüngeren zu den Älteren kommen. Kinder werden beschenkt und es wird mit köstlichen Speisen und Spezialitäten ausgiebig im Familienkreis gefeiert.

“Wenn sich jemand nicht der Falschheit in Wort und Tat enthält, dann liegt Allah nichts daran, dass er sich des Essens und Trinkens enthält.” (Prophet Muhammad)

Zitat aus: Islamisches Zentrum Wien, „Fasten im Ramadan“

Aktueller Bericht über meine Familie in Teheran

Tiroler Tageszeitung, 12.03.2020

Teheran: „Es sind einfach schon zu viele gestorben“

Im Iran explodiert die Zahl der Corona-Infizierten. Den Menschen steht ein trauriges Neujahrsfest bevor.

Manutchehr Ahmad Haschemi 
(pensionierter Volkswirt) und seine Frau Fariba: „Wir haben uns freiwillig in Quarantäne begeben, denn Teheran ist eine gefährliche Stadt geworden.“ 

© Haschemi

 Letztes Update am Donnerstag, 12.03.2020, 07:00

Von Gabriele Starck

Teheran –Ihr Zuhause verlassen Manutchehr Haschemi und seine Frau Fariba seit 20 Tagen nur ganz selten. „Wir haben uns freiwillig in Quarantäne begeben, denn Teheran ist eine gefährliche Stadt geworden“, erzählt der pensionierte Volkswirt am Telefon. Gefährlich, weil das neue Coronavirurs den Iran so schwer getroffen hat wie nur wenige Staaten bislang. Die Zahl der Infizierten sei in nur einem Tag um fast 1000 auf mehr als 9000 und jene der Toten auf 354 gestiegen, meldeten die Behörden gestern. Viele vermuten, dass die tatsächlichen Zahlen noch weitaus höher liegen.

Die Regierung wünsche zwar, dass die Menschen daheim bleiben, doch vielfach sei das einfach nicht möglich, berichtet Haschemi: „Sie müssen arbeiten und für den Weg Busse und Metro nutzen. Es können ja nicht alle Geschäfte zusperren.“ Da die US-Sanktionen Exporte verhinderten, fehle es zwar nicht an frischen Produkten. Sie einzukaufen, sei aber ein Spießrutenlauf. „Man sollte nichts anfassen, nicht einmal den Knopf im Aufzug drücken“, sagt der ehemalige Universitätslehrer, der einst in Innsbruck promoviert hat. „Ich stand damals sogar in der Tiroler Tageszeitung“, erzählt er in immer noch sehr gutem Deutsch.

Risiko will der rüstige Pensionist jedenfalls keines eingehen. So tragen Haschemi und seine Frau Handschuhe, wenn sie die Wohnung für einen Einkauf doch einmal verlassen müssen und ziehen sie erst wieder aus, wenn sie die Verpackungen entsorgt und dann noch alles, was damit in Berührung kam, mit Seife gewaschen und mit 70-prozentigem Alkohol besprüht haben. Es seien einfach schon zu viele gestorben, auch Ärzte und Pflegepersonal, sagt er. Im Iran fehlt es an Medikamenten und Medizinprodukten, da die Sanktionen deren Beschaffung im Ausland erschweren. Doch Haschemi macht auch das politische Durcheinander und die Unbekümmertheit im Land für die katastrophale Virusverbreitung verantwortlich.

Nicht heben dürfte die ohne­hin angespannte Stimmung im Iran, dass die Neujahrsfeiern um den 20. März großteils dem Virus zum Opfer fallen werden. Nouruz ist viele Tausende Jahre alt und in der persischen Welt mit seinen vielen Ritualen so wichtig wie Weihnachten in Europa. Doch heuer gibt es kein geselliges Zusammensein an Lagerfeuern und selbst die Ansprache des geistlichen Führers Ayatollah Kahmenei ist abgesagt.

Der Valentin und die Liebe …

Wer war der heilige Valentin, dessen Sterbetag der 14. Februar 269 ist? 

Der Hl. Valentin war Bischof der nördlich von Rom gelegenen Stadt Terni, wo ihm Christen wie auch Heiden hohe Achtung zollten. Er gilt als der Patron der Verliebten und der Brautleute. 

Der damalige römische Kaiser verlangte von ihm, dass er sich zum römischen Glauben bekehren solle. Er weigerte sich und wurde folglich von einem kaiserlichen Berater in Gewahrsam genommen. Valentin heilte die blinde Tochter dieses Mannes. Zum Dank ließ sich die Familie des Mannes taufen. Valentin wurde enthauptet und auch die Familie des Mannes fand den Tod. 

Eine andere Legende erzählt, das Bischof Valentin einem verliebten Paar zur Flucht und gegen den Willen der Eltern zur Ehe verholfen habe. So gilt er auch als Stifter glücklicher Ehen mit „Hindernissen“. 

Seit dem Jahr 350 wird der Valentinstag am 14. Februar gefeiert. Da die geschichtlichen Quellen über seine Person zu vielfältig und zu unklar sind, wurde der Tag beim Zweiten Vatikanischen Konzil im Jahr 1965 vom kirchlichen Heiligenkalender gestrichen. 

Die Volkstraditionen an diesem Tag sind jedoch erhalten geblieben. 

Im Mittelalter glaubte man, dass die Vögel am 14. Februar mit der Paarung beginnen. Auch das ist eine mögliche Erklärung für die Verbindung des Namens Valentin mit den Liebenden. 

Eine andere Theorie beruft sich auf das normannische Wort Galantin (Ein Galan ist ein vornehm auftretender Liebhaber). Mit einem V wurde aus dem „Galantin’s-Tag“ der Valentinstag.

Ein weiterer Ursprung wird im römischen Fest der „Lupercalia“ vermutet. Die Namen junger Mädchen wurden auf Zettel geschrieben und unter den Burschen verlost. So kamen diese unkompliziert für das nächste Jahr, oder zumindest für den Festtag, zu einer Begleitung. 

In Frankreich, Belgien und England wurden seit Ende des 14. Jahrhunderts junge Paare durch das Los als Valentin und Valentine füreinander bestimmt. Durch einen Geschenketausch waren sie bis zum nächsten Valentinstag, verlobungsähnlich, miteinander verbunden.

In England war zeitgleich der Glaube, dass die erste Person des anderen Geschlechts, welche man in der Früh des 14. Februar sieht, die einzige und die wahre Liebe ist. 

Im 17. Jhd. entwickelte sich im angelsächsischen Raum der Brauch, an den/die Liebsten selbst gebastelte Valentinskarten zu schicken. Im 18. Jhd. wurden die ersten kommerziellen Grußkarten produziert.

„Durch die Blume“ ließen sich Wünsche, Bitten und Hoffnungen ausdrücken und es entstand mit der Zeit eine Geheimsprache. Nicht nur den Farben und den Sorten, sondern jedem einzelnen Detail eines Straußes wurde eine eigene Bedeutung zugeschrieben. Diese Codes sind heute noch gültig. Sie waren regional verschieden und kompliziert wie eine Fremdsprache, sodass bald eigene Wörterbücher über die Sprache der Blumen geschrieben wurden. Mittlerweile gehört es zum Sprachgebrauch und Allgemeinwissen, dass rote Rosen „Ich liebe dich“ sagen.

Lady Mary Wortley Montagu schrieb im 18. Jhd., in ihren „Briefen aus Istanbul“, über die im Orient vorherrschenden Bedeutungen einzelner Blüten. Charlotte de Latour schreibt 1829 in ihrem Buch „Die Blumenpracht oder Symbolik des Pflanzenreichs“, über die versteckte Erotik und Sprache der Blumen. Eine Sprache, die trotz WhatsApp und SMS nach wie vor aktuell ist.

„Ali und Nino“- weil Liebe keine Grenzen kennt.

Hallo meine Lieben,

morgen, am 14. Februar, ist der Valentinstag. 

Ich verbrachte fast 3 Jahre in Aserbaidschan, in dessen Hauptstadt Baku und der im Süden gelegenen Stadt Lankeran. In dieser Zeit durfte ich die allerorts großzügige Gastfreundschaft genießen und lernte Land und Bewohner kennen und schätzen. Es war eine schöne Zeit, voll mit Eindrücken und Erlebnissen, die ich nicht missen möchte.

Hier ist mein Lese- und Filmtipp für Euch, der gut zum Valentinstag passt: „Ali und Nino“.

Der berühmte Liebesroman spielt in Aserbaidschan, der Kreuzung zwischen Ost und West und in der Hauptstadt Baku, der Stadt in der Orient und Okzident aufeinandertreffen.

Es geht um die Liebe zwischen dem jungen Aristokraten Ali  Khan Shirvanshir, dem Erstgeborenen einer bedeutenden muslimischen Familie und der georgischen Christin Prinzessin Nino Kipiani, die ebenfalls aus einer berühmten Familie stammt. Ali verliebt sich vom ersten Moment an unsterblich in Nino. Trotzdem sie verschiedenen Religion angehören, überwinden sie alle Schwierigkeiten und heiraten. Die Romanze spielt vor dem Hintergrund des Ersten Weltkrieges und der russischen Revolution in Aserbaidschan.

Der Film besticht durch wunderbare Aufnahmen, mit unglaublich schönen Landschaften und einer großen, hinreißenden Romanze.

Der berühmte Liebesroman „Ali und Nino“ wurde von Kurban Said geschrieben, ein Künstlername, hinter dem sich vermutlich zwei Personen verbergen: die Publizistin Baronin Elfriede von Ehrenfels, geborene von Bodmershof , und dem Wiener Kaffeehausliterat Lev Nussimbaum, der 1905 in Baku geboren wurde. Die Intensität des Romans dürfte in der Lebensgeschichte Nussimbaums begründet sein. Er konvertierte als Jude zum Islam und soll nach seinem Übertritt den Namen Essad Bey angenommen haben.

Als der Roman 1937 in Wien erstmals erschien, wurde er schnell zum Bestseller. Wegen des verbotenen Themas ‚Liebe über ethnische Grenzen hinweg‘, kam sein Erfolg damals einem Skandal gleich. Der Roman tauchte erst in den siebziger Jahren, als Übersetzung ins Englische, wieder auf.

Der Roman wurde in die 33 Sprachen übersetzt. 2015 wurde er verfilmt, die Premiere war Anfang 2016. Die Dreharbeiten fanden an verschiedenen Orten wie Baku, Gobustan, Khynalyg, Ganja und Gadabey statt. In Aserbaidschan kommt das Buch „Ali und Nino“ der Bedeutung eines Nationalepos gleich.

Der verschwundene Feiertag!

Mariä Lichtmess und der Schlenkerltag

02.02.2020

Früher wurde die Weihnachtszeit am 2. Februar beendet. An diesem Tag wurden von den Katholiken die Weihnachtskrippen und die Christbäume abgebaut und verräumt. Aus dem heutigen Alltag ist das Fest fast verschwunden.

Bis 1969 hieß dieser Tag in der katholischen Kirche „Mariä Reinigung“. Laut den damaligen Vorschriften und Bräuchen galt eine Frau 40 Tage nach der Geburt eine Kindes als unrein und musste 40 Tage nach der Geburt ein Reinigungsopfer in den Tempel bringen. Das Opfer war meist ein Pärchen Turteltauben. Da Jesus der erstgeborene Sohn war, galt er als Eigentum Gottes. So wurde auch er von seinen Eltern im Tempel vor Gott „dargestellt“ und „ausgelöst“. Deshalb wird Mariä Lichtmess auch „Fest der Darstellung des Herrn“ genannt.

Maria und Josef, die Eltern Jesus, begegneten dort dem greisen Simeon und der 84jährigen Prophetin Hannah, die das Kind als Messias (Der Gesalbte) erkannte und lobpries. Hannah bekräftigte die prophetische Rede Simeons, der darauf vertraute, dass er erst sterben wird, wenn er den Messias gesehen hat. Noch heute wird im Gottesdienst an diesem Tag folgendes vorgelesen: Der Alte stimmte ein Loblied auf das Kind an und pries es als Messias: „Denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen, den du bereitet hast vor allen Völkern, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel“.

Hannah hatte ein schweres Lebens hinter sich. Sieben Jahre nach ihrer Heirat wurde sie Witwe. Für eine kinderlose und verwitwete Frau war es in der damaligen Zeit schwierig in der Gesellschaft einen Platz zu finden. So war sie ab diesem Zeitpunkt darauf angewiesen, von der Gemeinschaft unterstützt zu werden. Hannah entschloss sich für ein Leben des Fastens und des Betens im Tempel. 

Seit der Liturgie-Reform 1970 endet in der katholischen Kirche die Weihnachtszeit am Sonntag nach dem Dreikönigstag, der am 6. Januar gefeiert wird. Seit 1997 gilt der 2. Februar in der katholischen Kirche auch als  „Tag des geweihten Lebens“, ein Tag des Dankes und der Bitte für die Menschen, die sich ganz Gott zur Verfügung stellen. Bis 1912 beispielsweise war der 2. Februar in Bayern ein gesetzlicher Feiertag.

Der 2. Februar war auch im Bauernjahr von großer Bedeutung und galt als Zahl- und Zinstermin. An diesem Tag konnten sich die Mägde und Knechte bei ihrem Dienstherrn neu verpflichten oder den Arbeitgeber, bzw. Hof, wechseln. Zu Martini (11. November) wurde dem Arbeitgeber mitgeteilt an Lichtmess wechseln zu wollen. Der Lohn, in Form von Geld oder Naturalien wurde am 2. Februar ausbezahlt. Meist war es der einzige Tag im Jahr, wo der Lohn ausbezahlt wurde. Oftmals erhielten die Mägde als Lohn einen neuen Kittel und die Knechte ein Paar neue Schuhe. Auch das Dienstbuch wurde dem Arbeitnehmer zurückgegeben. Darin stand dann oftmals zu lesen: „Bis Lichtmess treu gedient.“

Die Dienstboten mussten sich bei einem Wechsel auch oft von ihrem Kleinvieh (wie Hühner, Tauben oder Kaninchen) trennen, denn nicht jeder Bauer gestattete seinen Dienstboten die Haltung. Folglich wurden zu diesem Datum viele Tiere auf Tiermärkten verkauft. Im oberösterreichischen Wels findet heute noch der Glanglmarkt (glangln ist Dialekt und heißt herumziehen) statt. Er ist Österreichs größter Kleintiermarkt mit über 10.000 Tieren und wird jedes Jahr von zahlreiche Schaulustigen und Käufern besucht.

Der neue Dienst und das neue bäuerliche Arbeitsjahr startete am Tag der Heiligen Agatha, dem 5. Februar. Die Tage dazwischen nannte man „Schlenkerltag“ oder „Schlenkerlweil“. Es wurde gefeiert und die Familie besucht bis der neue Dienst begann.

An Mariä Lichtmess findet in der katholischen Kirche auch die Kerzen- und Wachsweihe statt. Die Kerzen für die Weihe hatten früher oft bestimmte Farben: neben den Alltagskerzen waren die Seelenkerzen zum Anzünden für die Verstorbenen bunt, die Wetterkerzen als Schutz vor nahenden Unwetter und Gewitter schwarz und die Rosenkranzkerzen, die beim Beten des Rosenkranz verwendet wurden, waren gelb. Symbolisch war das Fest und die damit verbundene Lichterprozessione auch ein Zeichen für das länger werden der Tage. Der Volksmund schlägt einen Bogen vom Martinstag am 11. November hin zu Lichtmess: „Martin zünd’s Licht an; Maria bläst’s wieder aus.“

Übernommen wurde das Fest wahrscheinlich, wie auch die Lichterprozession – aus dem Morgenland. 

Danke für meine persisch-österreichische Großfamilie!

Lieber Papa, Du hast mir gestern eine Videoaufnahme geschickt mit den Vorbereitungen für deine Silvesterfeier. Ihr feiert in Eurem wunderschönen Haus im Elburs-Gebirge, alles ist mit Lichtern geschmückt, es wird persisch-europäisch gekocht und über dreißig Freunde freuen sich schon darauf deiner Einladung Folge zu leisten. 

Wir haben leider viel zu wenig Zeit miteinander verbringen dürfen. Wie oft hast Du mir als Kind schon erzählt, wie glücklich Du warst als Du erfahren hast, dass Deine großen Liebe, meine Mutter, mit mir schwanger wurde. Du hast so oft es ging für sie gekocht. Leber, Innereien, Berge an Gemüse, alles Bio, was zur damaligen Zeit noch unüblich war und kiloweise Reis. Und nach einem dieser opulenten Festmahle setzten bei meiner Mutter die Wehen ein. Die Arme war so übersatt, dass sie kaum die Presswehen durchhielt. Ich kam gesund und glücklich zur Welt und wurde neun Monate voll gestillt. Ich bekam zwar Muttermilch, aber mit dem Fläschchen, da Mama nach sechs Wochen wieder zu arbeiten begann. Meine Mutter war die Jüngste von drei Geschwistern und ihre Mutter, also meine Großmutter, war Adelige. Weil Persien sehr weit weg und zur damaligen Zeit noch recht unbekannt war, unterstütze sie leider nicht den familiären Grundgedanken ihrer jungen Tochter und so ging diese Beziehung nach über zehn Jahren zu Ende.

So wuchs ich als Tirolerin im Herzen der Alpen auf, trug mit drei Jahren einen dicken, bestickten Schafwollmantel, ein Geschenk meines Großvaters aus Persien und erfreute mich des Lebens. Ich genoss deine Besuche, unsere Fahrten mit Mama zu deinem Freund nach Garmisch, der einen Schwarzgurt in Karate hatte und im Winter barfuß in seinem Garten mit Dir gemeinsam trainierte. Mit dieser Kindheitserinnerung in meinem Herzen habe ich es viele Jahre später auch zu einem höheren Kampfsport-Gurt gebracht. Na ja. Neben der Wissenschaft war Dir der Sport besonders wichtig. Jeden Montag gingen wir abends regelmäßig ins Schwimmbad, Du hast mit Mitte dreißig Schifahren gelernt und bist mir, obwohl ja Tiroler bekanntlich mit den Schiern auf die Welt kommen, sehr bald davongefahren. 

Mit 10 Jahren war ich auf Deiner Promotionsfeier. Wie Du mir vor einigen Monaten erzählst hast, waren bei dem universitären Festakt von Dir nur zwei Personen anwesend, deine damalige Lebensgefährtin und ich. Dein Vater konnte nicht anreisen und meine Mutter war nicht in Österreich. Wenn ich daran denke, dass Du zwei Doktorate in deutscher Sprache ausgezeichnet absolviert hast und Dich bald darauf in Frankfurt als Universitätsprofessor habilitiert hast, dann gebührt Dir größter Respekt. Du hast eine große Karriere gemacht, viele Auszeichnungen für Deine Arbeit bekommen und bist immer bescheiden geblieben. Nach deiner Pensionierung hast Du dich ganz der Psychologie gewidmet und Deine Akademie gegründet, in der du Menschen in allen Lebenslagen berätst. Die Einnahmen spendest Du einer Klinik, die finanziell ärmeren Patienten Behandlungen zukommen lässt.

Es gab Jahre an denen wir uns nicht trafen und auch nicht telefonieren konnten. Die modernen Technologien wie Skype, WhatsApp usw. gibt es ja erst seit ein paar Jahren. 

Ich hatte inzwischen geheiratet, wurde Mutter dreier wundervoller Kinder und verbrachte selbst viel Zeit im Ausland. Zwar nicht in der orientalischen Welt, sondern in der arabischen, schrieb Bücher und habe mich beruflich in der Wirtschaft und der Psychologie verankert.

Seit ich wieder in Tirol bin, versuche ich Dich so oft es geht in Teheran zu besuchen. So oft es geht, heißt maximal zwei Mal pro Jahr, aber immerhin! Und so habe ich meine persische Großfamilie kennen und lieben gelernt. Und dazu noch Deinen riesigen Freundeskreis, Papa. Augenzwinkernd muss ich sagen, dass Du seit jeher eine gute Frauenwahl getroffen hast. Deine jetzige Frau ist warmherzig und kümmert sich liebevoll um Dich. Du warst einundachtzig Jahre lang immer kerngesund und hast seit drei Jahren eine plötzlich aufgetretene unheilbare Herzkrankheit. Das schlimmste für Dich daran ist, dass Du keinen Sport mehr machen darfst. Und so Papa, bist Du immer noch der ungeschlagene Sieger beim Tischtennis und beim Federballspiel. 

Ach Papa, wie viele Stunden sind wir bei Tee und Obst gesessen, haben philosophiert und gelacht. Wie schön sind immer die Stunden, in denen wir am Land zu großartigen Festessen eingeladen sind, natürlich am Boden sitzend, der Tisch ist der Teppich. Aus Deiner zweiten Ehe habe ich einen Bruder und eine Schwester geschenkt bekommen. Und staunend, finden wir, alle erwachsen, immer wieder Gemeinsamkeiten. Ja mein lieber Bruder, ich mag Musik von Eminem und meine liebe Schwester, auch ich habe Mode entworfen – aber deine Modelinie ist richtig gut und Du hast Dir als Designerin einen tollen Namen gemacht. 

Ja und dann hast Du mit deiner jetzigen Heirat, noch zwei iranisch-indische Kinder, inzwischen Erwachsene, in die Familie gebracht. Sie runden das kunterbunte Bild ab. Und ich kann mit Stolz sagen, dass ich mich bemüht habe jeden in meiner Familie kennen zu lernen. Einer fehlt noch, aber ich habe geplant nach Indien zu fliegen ihn zu besuchen. Dann bin ich mit den wichtigsten Verwandten durch. Und wie heißt der schöne Satz: Nur wer seine Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft. Ich würde noch hinzufügen: Wer seine Familie kennt, weiß auf was er sich einlässt.

Du hat mir gestern eine Sprachbotschaft geschickt und mir gesagt, das das einzige das fehlt ich bin. Papa, auch mich macht es traurig, dass wir nicht gemeinsam ins neue Jahr tanzen können. Am schlimmsten ist für mich, dass dein Augenlicht immer schlechter wird. Ich habe Dich noch nie jammen oder klagen gehört. Wenn ich einen Wunsch habe, dann ist es, dass meine Kinder, auch schon alle erwachsen, Dich, ihren Großvater noch besser kennen lernen und Zeit mit Dir genießen dürfen. 

Im Sinne der Familie, deren Wert oft unterschätzt und nicht gehuldigt wird, wünsche ich Euch allen, liebe LeserInnen, einen guten Rutsch ins neue Jahr und dort auch eine gute Landung. Ruft doch heute noch Eure Familienangehörigen an und die Menschen die ihr gerne habt. Sagt Ihnen, dass ihr sie schätzt und liebt! Denn Liebe und Zuneigung vermehren sich, wenn man sie teilt. Und das können wir doch alle sehr gut gebrauchen.

Ich umarme Euch, bedanke mich für Eure Treue und wünsche alles Gute für das kommende Jahr 2020!

Verena

Der Hl. Thomas, das persische Fest Yalda und deren Zusammentreffen in der Nacht der Wintersonnenwende

21. Dezember

Als Thomastag gilt in der evangelischen und anglikanischen Kirche der 21. Dezember. In der römisch-katholischen Kirche wurde der Gedenktag im Jahr 1970 auf den 3. Juli geändert. Im Volksmund wird weiterhin der 21. Dezember als Thomastag gesehen und die Nacht vom 21. auf den 22. Dezember, die längste Nacht des Jahres, als Thomasnacht bezeichnet. 

Wer war dieser Thomas? Jesus wählte 12 Männer (die Apostel), die mit ihm zusammen durch das Land zogen und die frohe Botschaft (die Botschaft, die Gott durch ihn an die Menschen richtete) verkündeten. Mit ihnen teilte Jesus sein Leben und feierte gemeinsam mit ihnen sein letztes Abendmahl. Nach seinem Tod sahen sie es als Auftrag an, sein Werk weiter zu führen und die christliche Botschaft zu verbreiten. Bis zu seiner Berufung als Apostel war Thomas ein Fischer aus Galiläa. Der Geschichte der  Thomas-Christen zufolge, ist Thomas im Jahr 40 in Richtung Osten aufgebrochen und lehrte das Christentums im frühen Persien und schließlich im westlichen Indien, wo er im Jahr 72 in der indischen Stadt Chennai, dem früheren Madras, von einem Pfeil getötet wurde. Die Thomas-Christen an der Südwestküste Indiens führen ihr Christentum auf ihn zurück. Auf dem „Saint Thomas Mount“ erbauten sie 1547 eine Kirche mit einem Thomaskreuz in dem sich der Ausdruck über die „Freude der Auferstehung Jesu“ in den Symbolen wiederfindet. Der leblose Korpus von Jesus fehlt, stattdessen stehen drei Stufen für das Leiden auf dem Berg Golgatha. Die Arme des Kreuzes enden jeweils in einer Blütenknospe, stellvertretend für die Auferstehung und neues Leben. Die Taube auf der Spitze steht als Zeichen für das Wirken des Heiligen Geistes.

In der Thomasnacht gibt es im Brauchtum eine Reihe von Liebesorakeln darunter auch der Glaube, dass man in dieser Nacht seinen Liebsten erkennen wird. Der Thomastag gilt auch als der beste Holzschlagetag im ganzen Jahr. An diesem Tag gefälltes Holz gilt als ewig haltbar, da es nicht „schwindet“, also sein Volumen nicht verringert.

Yalda

An diesem Tag bzw. in dieser Nacht der Wintersonnenwende am 21.12.,  wird im Orient das Fest YALDA, persisch Šab-e Yald  („Geburt“ der wieder längeren Tage und damit der Sonne), gefeiert. Im iranischen Kulturkreis wird Yalda als Geburt des Lichts bzw. der Sonnengottheit Mithra verstanden und ist eines der wichtigsten Feste des Zoroastrismus. Es symbolisiert auch den Sieg des Lichtes über die Dunkelheit.

Weil Yalda die längste und dunkelste Nacht ist, wird sie in der persischen Dichtung gerne symbolisch als Trennung vom Geliebten, für Einsamkeit und Warten verwendet. Nach Yalda ist das Warten vorbei, Licht scheint und Güte und Liebe herrschen.

In der Geschichte wird erzählt, dass an diesem Tag die Herrscher von ihrem Thron stiegen, ihre Diener nach Hause schickten und die Nacht in den umliegenden Dörfern verbrachten um ihren Untertanen zuzuhören.

Es gibt natürlich viele Traditionen, Bräuche und Riten rund um das Fest. Das Essen von Wassermelonen in dieser Nacht soll Husten und Schnupfen im kommenden Jahr fern halten. Beim Genießen von  Pistazien, Haselnüsse, Mandeln und Walnüssen hat man einen Wunsch frei, der in Erfüllung gehen soll.

Rosinen, getrocknete Aprikosen, geröstete Kichererbsen und Maulbeeren gehören auch auf die Festtafel. Die roten Granatäpfel stehen für die Farbe der Morgendämmerung und des Lebens, die den Glanz Mithras hervorrufen. Ein Tisch wird in einen Korsi umgewandelt, die altpersische Heizung. Dafür wird über einen niederen Tisch eine oder nach Bedarf mehrere große Decken gelegt die bis auf den Boden reichen. Unter dem Tisch steht ein Ofen oder ein Becken mit glühender Kohle. Die rundum Sitzenden geben ihre Füße unter die Decke und diese wärmen folglich den restlichen Körper. 

Die Gedichte des berühmten persischen Dichters Hafis  sind ebenfalls ein sehr wichtiger Bestandteil von Yalda (Mohammed Schemsed-Din Hafis, genannt Hafis, wurde um 1320 geboren und starb 1389 in Schiraz/Iran. Von ihm stammt das bedeutendste Werk der mittelalterlichen persischen Dichtung – der Diwan. Goethe inspirierte er zu dessen umfangreichster Gedichtsammlung, dem West-östlichen Diwan.). Mit geschlossenen Augen wird eine Seite des Gedichtbandes aufgeschlagen. Das Gedicht auf dieser Seite gilt als Weissagung und über die Deutung wird nicht nur an diesem Abend diskutiert und philosophiert.

Ich wünsche Euch für den Abend und die Nacht der Wintersonnenwende, dass Eure Wünsche in Erfüllung gehen mögen und gebe Euch noch einen meiner Lieblingsätze aus einem Gedicht von Hafis in diese Nacht mit – ein ganz wunderbarer Satz über die Liebe:

„Ein Augenblick wahrer Liebe hält tagelang an.“

Aus „I heard God laughing“ Gedichte von Hafiz von David Ladinsky, hier übersetzt ins Deutsche von Joachim Schneider

Was haben die Hl. Barbara und Omar Khayyam gemeinsam?

04.12.2019

Am 4. Dezember ist der Gedenktag der Heiligen Barbara von Nikomedien. Sie wurde, einer der vielen  Legende nach, im 3. Jahrhundert in Nikomedia (Kleinasien) von ihrem Vater Dioskuros, einem reichen Geschäftsmann, in einen Turm gesperrt und später geköpft, weil sie sich weigerte einen heidnischen Ehemann zu heiraten. Die Legende erzählt, dass sich auf ihrem Weg in den Turm ihr Kleid in einem Kirschbaum verfing und einen Ast abbrach. Als Barbara, in ihrem Gefängnis angekommen, den verdorrten Kirschzweig bemerkte, begann sie ihn mit Wassertropfen zu benetzten. Am Tag ihres Todes soll der Zweig geblüht haben.

Dem Brauch nach werden an ihrem Todestag, dem 4. Dezember, Kirschzweige ins Haus geholt und in eine Vase gestellt. Wenn diese zu Weihnachten blühen, dann wird Glück und Positives im kommenden Jahr Einkehr halten.

Es wird auch von einem Liebeszauber berichtet: Verliebte Frauen stellen für jeden Verehrer einen Kirschzweig auf. Der Zweig, welcher als erster zu blühen beginnt, weist auf den Zukünftigen hin.

Die Hl. Barbara ist auch die Schutzpatronin der Bergleute und Geologen. Die Knappen im Bergwerk erhielten am Barbaratag das Barbaralicht, welches vor Unheil schützen sollte. Bei Bergwerken, bei Geologischen Ämtern und in Geologischen Instituten wird Anfang Dezember oftmals eine Barbarafeier abgehalten. In Italien ist der Aberglaube verbreitet, dass die Hl. Barbara den Lottospielern die richtigen Zahlen im Traum erscheinen läßt.

Der 4. Dezember ist auch der Todestag des berühmtens Dichters Hakim Abul Fath Ghiaseddin Omar Khayyam, kurz genannt Omar  Khayyam (Omar der Zeltmacher). Er  lebte von 1048 bis 1131 in Nishabour, einer Stadt in der persischen Provinz Khorasan. Er war ein bedeutender Mathematiker, Astronom und Rechtsgelehrter, ein Mystiker und Universalgelehrter seiner Zeit. Der moderne iranische Kalender beruht auf seinen Berechnungen.

Ruhm erlangte Omar Khayyam auch als Verfasser der Gedichte- und Sinnsprüchesammlung „Rubaiyat“. Ein Rubai besteht aus nur vier Zeilen, dessen Charakteristikum das Reimspiel ist, welches Khayyam zur Vollendung brachte. Die erste, zweite und vierte Zeile enden im selben Reimklang, während die dritte Zeile reimlos bleibt. Das Schema nennt sich ‚aaba‘, und gehört zu den ältesten Formen der persischen Dichtkunst. Der Rubai endet oft mit einer überraschenden Wendung, die zum Nachdenken bringt und jeder Rubai ist ein in sich abgeschlossenes Werk.

"Das ich geboren war, verdank ich Deiner Huld, 

mein hohes Alter Deiner Langmut und Geduld,

 nach hundertjährigem Sündenleben will ich sehn, 

ob Deine Gnade größer oder meine Schuld."

Lit. Jahrbuch 12 (1973), Band 1971 von W. Gerdemann

Die Beschäftigung mit der Dichtkunst gehört im Orient seit jeher zur Bildung und Khayyams Gedichte zählen zu den berühmtesten Werken der persischen Dichtung.

Edward Fitzgerald (1809-1883), ein englischer Dichter und Schriftsteller, war von Khayyams Rubaiyat begeistert und übersetzte es mit einer sehr freien Anpassung und Auswahl der Verse. Seine Version gilt als Klassiker der englischen Literatur.

Happy New Year!

Liebe Freunde meiner Homepage,

Euch allen vielen Dank für Euer Interesse an meiner Arbeit. Ich wünsche  allen nur das Beste für das kommende Jahr 2015, Gesundheit und viel Freude. Für das  neue Jahr habe ich viele Pläne mit und für Euch.  Ein neues Kochbuch ist in Planung, interkulturelle Workshops warten auf meine Leitung, ein neues „Überraschungs-Projekt“ erwartet Euch und last but not least hat meine neue Gewürzlinie „Tiroler Alm“ Anfang Dezember Premiere gefeiert.

Laßt uns einen spekulären Rutsch ins neue Jahr machen und laßt uns die perfekte Landung dort vorzeigen. Ich freue mich schon auf die Zeit mit Euch!

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Dear Friends of my homepage! Please accept my warmest regards and best wishes for Christmas and a Happy New Year to you, your family and friends! Hope next year will be successful  for all of us! Thanks all of you for your frienship and stay spicy!

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