Kultur News, Abendland – Morgenland

Danke für meine persisch-österreichische Großfamilie!

Lieber Papa, Du hast mir gestern eine Videoaufnahme geschickt mit den Vorbereitungen für deine Silvesterfeier. Ihr feiert in Eurem wunderschönen Haus im Elburs-Gebirge, alles ist mit Lichtern geschmückt, es wird persisch-europäisch gekocht und über dreißig Freunde freuen sich schon darauf deiner Einladung Folge zu leisten. 

Wir haben leider viel zu wenig Zeit miteinander verbringen dürfen. Wie oft hast Du mir als Kind schon erzählt, wie glücklich Du warst als Du erfahren hast, dass Deine großen Liebe, meine Mutter, mit mir schwanger wurde. Du hast so oft es ging für sie gekocht. Leber, Innereien, Berge an Gemüse, alles Bio, was zur damaligen Zeit noch unüblich war und kiloweise Reis. Und nach einem dieser opulenten Festmahle setzten bei meiner Mutter die Wehen ein. Die Arme war so übersatt, dass sie kaum die Presswehen durchhielt. Ich kam gesund und glücklich zur Welt und wurde neun Monate voll gestillt. Ich bekam zwar Muttermilch, aber mit dem Fläschchen, da Mama nach sechs Wochen wieder zu arbeiten begann. Meine Mutter war die Jüngste von drei Geschwistern und ihre Mutter, also meine Großmutter, war Adelige. Weil Persien sehr weit weg und zur damaligen Zeit noch recht unbekannt war, unterstütze sie leider nicht den familiären Grundgedanken ihrer jungen Tochter und so ging diese Beziehung nach über zehn Jahren zu Ende.

So wuchs ich als Tirolerin im Herzen der Alpen auf, trug mit drei Jahren einen dicken, bestickten Schafwollmantel, ein Geschenk meines Großvaters aus Persien und erfreute mich des Lebens. Ich genoss deine Besuche, unsere Fahrten mit Mama zu deinem Freund nach Garmisch, der einen Schwarzgurt in Karate hatte und im Winter barfuß in seinem Garten mit Dir gemeinsam trainierte. Mit dieser Kindheitserinnerung in meinem Herzen habe ich es viele Jahre später auch zu einem höheren Kampfsport-Gurt gebracht. Na ja. Neben der Wissenschaft war Dir der Sport besonders wichtig. Jeden Montag gingen wir abends regelmäßig ins Schwimmbad, Du hast mit Mitte dreißig Schifahren gelernt und bist mir, obwohl ja Tiroler bekanntlich mit den Schiern auf die Welt kommen, sehr bald davongefahren. 

Mit 10 Jahren war ich auf Deiner Promotionsfeier. Wie Du mir vor einigen Monaten erzählst hast, waren bei dem universitären Festakt von Dir nur zwei Personen anwesend, deine damalige Lebensgefährtin und ich. Dein Vater konnte nicht anreisen und meine Mutter war nicht in Österreich. Wenn ich daran denke, dass Du zwei Doktorate in deutscher Sprache ausgezeichnet absolviert hast und Dich bald darauf in Frankfurt als Universitätsprofessor habilitiert hast, dann gebührt Dir größter Respekt. Du hast eine große Karriere gemacht, viele Auszeichnungen für Deine Arbeit bekommen und bist immer bescheiden geblieben. Nach deiner Pensionierung hast Du dich ganz der Psychologie gewidmet und Deine Akademie gegründet, in der du Menschen in allen Lebenslagen berätst. Die Einnahmen spendest Du einer Klinik, die finanziell ärmeren Patienten Behandlungen zukommen lässt.

Es gab Jahre an denen wir uns nicht trafen und auch nicht telefonieren konnten. Die modernen Technologien wie Skype, WhatsApp usw. gibt es ja erst seit ein paar Jahren. 

Ich hatte inzwischen geheiratet, wurde Mutter dreier wundervoller Kinder und verbrachte selbst viel Zeit im Ausland. Zwar nicht in der orientalischen Welt, sondern in der arabischen, schrieb Bücher und habe mich beruflich in der Wirtschaft und der Psychologie verankert.

Seit ich wieder in Tirol bin, versuche ich Dich so oft es geht in Teheran zu besuchen. So oft es geht, heißt maximal zwei Mal pro Jahr, aber immerhin! Und so habe ich meine persische Großfamilie kennen und lieben gelernt. Und dazu noch Deinen riesigen Freundeskreis, Papa. Augenzwinkernd muss ich sagen, dass Du seit jeher eine gute Frauenwahl getroffen hast. Deine jetzige Frau ist warmherzig und kümmert sich liebevoll um Dich. Du warst einundachtzig Jahre lang immer kerngesund und hast seit drei Jahren eine plötzlich aufgetretene unheilbare Herzkrankheit. Das schlimmste für Dich daran ist, dass Du keinen Sport mehr machen darfst. Und so Papa, bist Du immer noch der ungeschlagene Sieger beim Tischtennis und beim Federballspiel. 

Ach Papa, wie viele Stunden sind wir bei Tee und Obst gesessen, haben philosophiert und gelacht. Wie schön sind immer die Stunden, in denen wir am Land zu großartigen Festessen eingeladen sind, natürlich am Boden sitzend, der Tisch ist der Teppich. Aus Deiner zweiten Ehe habe ich einen Bruder und eine Schwester geschenkt bekommen. Und staunend, finden wir, alle erwachsen, immer wieder Gemeinsamkeiten. Ja mein lieber Bruder, ich mag Musik von Eminem und meine liebe Schwester, auch ich habe Mode entworfen – aber deine Modelinie ist richtig gut und Du hast Dir als Designerin einen tollen Namen gemacht. 

Ja und dann hast Du mit deiner jetzigen Heirat, noch zwei iranisch-indische Kinder, inzwischen Erwachsene, in die Familie gebracht. Sie runden das kunterbunte Bild ab. Und ich kann mit Stolz sagen, dass ich mich bemüht habe jeden in meiner Familie kennen zu lernen. Einer fehlt noch, aber ich habe geplant nach Indien zu fliegen ihn zu besuchen. Dann bin ich mit den wichtigsten Verwandten durch. Und wie heißt der schöne Satz: Nur wer seine Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft. Ich würde noch hinzufügen: Wer seine Familie kennt, weiß auf was er sich einlässt.

Du hat mir gestern eine Sprachbotschaft geschickt und mir gesagt, das das einzige das fehlt ich bin. Papa, auch mich macht es traurig, dass wir nicht gemeinsam ins neue Jahr tanzen können. Am schlimmsten ist für mich, dass dein Augenlicht immer schlechter wird. Ich habe Dich noch nie jammen oder klagen gehört. Wenn ich einen Wunsch habe, dann ist es, dass meine Kinder, auch schon alle erwachsen, Dich, ihren Großvater noch besser kennen lernen und Zeit mit Dir genießen dürfen. 

Im Sinne der Familie, deren Wert oft unterschätzt und nicht gehuldigt wird, wünsche ich Euch allen, liebe LeserInnen, einen guten Rutsch ins neue Jahr und dort auch eine gute Landung. Ruft doch heute noch Eure Familienangehörigen an und die Menschen die ihr gerne habt. Sagt Ihnen, dass ihr sie schätzt und liebt! Denn Liebe und Zuneigung vermehren sich, wenn man sie teilt. Und das können wir doch alle sehr gut gebrauchen.

Ich umarme Euch, bedanke mich für Eure Treue und wünsche alles Gute für das kommende Jahr 2020!

Verena

Der Hl. Thomas, das persische Fest Yalda und deren Zusammentreffen in der Nacht der Wintersonnenwende

21. Dezember

Als Thomastag gilt in der evangelischen und anglikanischen Kirche der 21. Dezember. In der römisch-katholischen Kirche wurde der Gedenktag im Jahr 1970 auf den 3. Juli geändert. Im Volksmund wird weiterhin der 21. Dezember als Thomastag gesehen und die Nacht vom 21. auf den 22. Dezember, die längste Nacht des Jahres, als Thomasnacht bezeichnet. 

Wer war dieser Thomas? Jesus wählte 12 Männer (die Apostel), die mit ihm zusammen durch das Land zogen und die frohe Botschaft (die Botschaft, die Gott durch ihn an die Menschen richtete) verkündeten. Mit ihnen teilte Jesus sein Leben und feierte gemeinsam mit ihnen sein letztes Abendmahl. Nach seinem Tod sahen sie es als Auftrag an, sein Werk weiter zu führen und die christliche Botschaft zu verbreiten. Bis zu seiner Berufung als Apostel war Thomas ein Fischer aus Galiläa. Der Geschichte der  Thomas-Christen zufolge, ist Thomas im Jahr 40 in Richtung Osten aufgebrochen und lehrte das Christentums im frühen Persien und schließlich im westlichen Indien, wo er im Jahr 72 in der indischen Stadt Chennai, dem früheren Madras, von einem Pfeil getötet wurde. Die Thomas-Christen an der Südwestküste Indiens führen ihr Christentum auf ihn zurück. Auf dem „Saint Thomas Mount“ erbauten sie 1547 eine Kirche mit einem Thomaskreuz in dem sich der Ausdruck über die „Freude der Auferstehung Jesu“ in den Symbolen wiederfindet. Der leblose Korpus von Jesus fehlt, stattdessen stehen drei Stufen für das Leiden auf dem Berg Golgatha. Die Arme des Kreuzes enden jeweils in einer Blütenknospe, stellvertretend für die Auferstehung und neues Leben. Die Taube auf der Spitze steht als Zeichen für das Wirken des Heiligen Geistes.

In der Thomasnacht gibt es im Brauchtum eine Reihe von Liebesorakeln darunter auch der Glaube, dass man in dieser Nacht seinen Liebsten erkennen wird. Der Thomastag gilt auch als der beste Holzschlagetag im ganzen Jahr. An diesem Tag gefälltes Holz gilt als ewig haltbar, da es nicht „schwindet“, also sein Volumen nicht verringert.

Yalda

An diesem Tag bzw. in dieser Nacht der Wintersonnenwende am 21.12.,  wird im Orient das Fest YALDA, persisch Šab-e Yald  („Geburt“ der wieder längeren Tage und damit der Sonne), gefeiert. Im iranischen Kulturkreis wird Yalda als Geburt des Lichts bzw. der Sonnengottheit Mithra verstanden und ist eines der wichtigsten Feste des Zoroastrismus. Es symbolisiert auch den Sieg des Lichtes über die Dunkelheit.

Weil Yalda die längste und dunkelste Nacht ist, wird sie in der persischen Dichtung gerne symbolisch als Trennung vom Geliebten, für Einsamkeit und Warten verwendet. Nach Yalda ist das Warten vorbei, Licht scheint und Güte und Liebe herrschen.

In der Geschichte wird erzählt, dass an diesem Tag die Herrscher von ihrem Thron stiegen, ihre Diener nach Hause schickten und die Nacht in den umliegenden Dörfern verbrachten um ihren Untertanen zuzuhören.

Es gibt natürlich viele Traditionen, Bräuche und Riten rund um das Fest. Das Essen von Wassermelonen in dieser Nacht soll Husten und Schnupfen im kommenden Jahr fern halten. Beim Genießen von  Pistazien, Haselnüsse, Mandeln und Walnüssen hat man einen Wunsch frei, der in Erfüllung gehen soll.

Rosinen, getrocknete Aprikosen, geröstete Kichererbsen und Maulbeeren gehören auch auf die Festtafel. Die roten Granatäpfel stehen für die Farbe der Morgendämmerung und des Lebens, die den Glanz Mithras hervorrufen. Ein Tisch wird in einen Korsi umgewandelt, die altpersische Heizung. Dafür wird über einen niederen Tisch eine oder nach Bedarf mehrere große Decken gelegt die bis auf den Boden reichen. Unter dem Tisch steht ein Ofen oder ein Becken mit glühender Kohle. Die rundum Sitzenden geben ihre Füße unter die Decke und diese wärmen folglich den restlichen Körper. 

Die Gedichte des berühmten persischen Dichters Hafis  sind ebenfalls ein sehr wichtiger Bestandteil von Yalda (Mohammed Schemsed-Din Hafis, genannt Hafis, wurde um 1320 geboren und starb 1389 in Schiraz/Iran. Von ihm stammt das bedeutendste Werk der mittelalterlichen persischen Dichtung – der Diwan. Goethe inspirierte er zu dessen umfangreichster Gedichtsammlung, dem West-östlichen Diwan.). Mit geschlossenen Augen wird eine Seite des Gedichtbandes aufgeschlagen. Das Gedicht auf dieser Seite gilt als Weissagung und über die Deutung wird nicht nur an diesem Abend diskutiert und philosophiert.

Ich wünsche Euch für den Abend und die Nacht der Wintersonnenwende, dass Eure Wünsche in Erfüllung gehen mögen und gebe Euch noch einen meiner Lieblingsätze aus einem Gedicht von Hafis in diese Nacht mit – ein ganz wunderbarer Satz über die Liebe:

„Ein Augenblick wahrer Liebe hält tagelang an.“

Aus „I heard God laughing“ Gedichte von Hafiz von David Ladinsky, hier übersetzt ins Deutsche von Joachim Schneider

Was haben die Hl. Barbara und Omar Khayyam gemeinsam?

04.12.2019

Am 4. Dezember ist der Gedenktag der Heiligen Barbara von Nikomedien. Sie wurde, einer der vielen  Legende nach, im 3. Jahrhundert in Nikomedia (Kleinasien) von ihrem Vater Dioskuros, einem reichen Geschäftsmann, in einen Turm gesperrt und später geköpft, weil sie sich weigerte einen heidnischen Ehemann zu heiraten. Die Legende erzählt, dass sich auf ihrem Weg in den Turm ihr Kleid in einem Kirschbaum verfing und einen Ast abbrach. Als Barbara, in ihrem Gefängnis angekommen, den verdorrten Kirschzweig bemerkte, begann sie ihn mit Wassertropfen zu benetzten. Am Tag ihres Todes soll der Zweig geblüht haben.

Dem Brauch nach werden an ihrem Todestag, dem 4. Dezember, Kirschzweige ins Haus geholt und in eine Vase gestellt. Wenn diese zu Weihnachten blühen, dann wird Glück und Positives im kommenden Jahr Einkehr halten.

Es wird auch von einem Liebeszauber berichtet: Verliebte Frauen stellen für jeden Verehrer einen Kirschzweig auf. Der Zweig, welcher als erster zu blühen beginnt, weist auf den Zukünftigen hin.

Die Hl. Barbara ist auch die Schutzpatronin der Bergleute und Geologen. Die Knappen im Bergwerk erhielten am Barbaratag das Barbaralicht, welches vor Unheil schützen sollte. Bei Bergwerken, bei Geologischen Ämtern und in Geologischen Instituten wird Anfang Dezember oftmals eine Barbarafeier abgehalten. In Italien ist der Aberglaube verbreitet, dass die Hl. Barbara den Lottospielern die richtigen Zahlen im Traum erscheinen läßt.

Der 4. Dezember ist auch der Todestag des berühmtens Dichters Hakim Abul Fath Ghiaseddin Omar Khayyam, kurz genannt Omar  Khayyam (Omar der Zeltmacher). Er  lebte von 1048 bis 1131 in Nishabour, einer Stadt in der persischen Provinz Khorasan. Er war ein bedeutender Mathematiker, Astronom und Rechtsgelehrter, ein Mystiker und Universalgelehrter seiner Zeit. Der moderne iranische Kalender beruht auf seinen Berechnungen.

Ruhm erlangte Omar Khayyam auch als Verfasser der Gedichte- und Sinnsprüchesammlung „Rubaiyat“. Ein Rubai besteht aus nur vier Zeilen, dessen Charakteristikum das Reimspiel ist, welches Khayyam zur Vollendung brachte. Die erste, zweite und vierte Zeile enden im selben Reimklang, während die dritte Zeile reimlos bleibt. Das Schema nennt sich ‚aaba‘, und gehört zu den ältesten Formen der persischen Dichtkunst. Der Rubai endet oft mit einer überraschenden Wendung, die zum Nachdenken bringt und jeder Rubai ist ein in sich abgeschlossenes Werk.

"Das ich geboren war, verdank ich Deiner Huld, 

mein hohes Alter Deiner Langmut und Geduld,

 nach hundertjährigem Sündenleben will ich sehn, 

ob Deine Gnade größer oder meine Schuld."

Lit. Jahrbuch 12 (1973), Band 1971 von W. Gerdemann

Die Beschäftigung mit der Dichtkunst gehört im Orient seit jeher zur Bildung und Khayyams Gedichte zählen zu den berühmtesten Werken der persischen Dichtung.

Edward Fitzgerald (1809-1883), ein englischer Dichter und Schriftsteller, war von Khayyams Rubaiyat begeistert und übersetzte es mit einer sehr freien Anpassung und Auswahl der Verse. Seine Version gilt als Klassiker der englischen Literatur.

Adventszeit! Aber was feiern Christen dabei eigentlich ganz genau?

01.12.2019

Das Wort „Advent“ leitet sich von dem lateinischen Wort „adventus“ ab und bedeutet „Ankunft“. Die Christen warten im Advent auf die Ankunft von Gottes Sohn. 

In den christlichen Kirchen ist das die Zeit der Vorbereitung und der Erwartung auf die Geburt Christi am 24. Dezember. Die Adventszeit beginnt am 4. Sonntag vor Weihnachten und der 1. Adventssonntag ist zugleich auch der Beginn des neuen Kirchenjahres. Das alte Kirchenjahr endet mit dem Toten- oder Ewigkeitssonntag davor. Die einfache Faustregel lautet: Der erste Advent ist immer am ersten Sonntag nach dem 26. November. 

Man vermutet, dass der Advent bis auf das 5. Jahrhundert zurückgeht. In der römischen Kirche gab es zunächst eine wechselnde Zahl von 4 bis 6 Adventssonntagen, bis Papst Gregor (590 – 604) vier Adventssonntage als einheitlich festlegte.

Gefastet wurde vielerorts ab dem 11. November, dem Martinstag. Er markierte das damalige Ende des bäuerlichen Wirtschaftsjahres und man musste die Lebensmittel, welche nicht für die Fastenzeit taugten, wie zum Beispiel Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte verzehren. Und so ließ man es sich an St. Martin noch einmal so richtig gut gehen. An diesen Brauch erinnert heute noch die  beliebte „Martinigans“ am Martinstag.

Der Adventkranz wurde von dem Hamburger Erzieher und Theologen Johann Hinrich Wichern (1808 –1881) erfunden, dem Gründer des „Rauhen Hauses“ in Hamburg. Er  kümmerte sich dort um die in Armut lebende Kinder.  Diese fragten ihn immer wieder, wann denn endlich der Weihnachtsabend sei. So baute er im Jahre 1838 aus einem Wagenrad den ersten Adventskranz. Dieser bestand aus 20 kleinen roten und vier großen weißen Kerzen, welche er jeden Tag an den Kranz steckte. Ab dem ersten Adventssonntag zündete Wichern für jeden Tag bis Heiligabend eine Kerze an. Das gab den Kindern, damals wie heute, Orientierung während der Adventzeit.  Aus diesem traditionellen Kranz entstand der heutige Adventskranz, der etwa seit dem Jahr 1860 aus Tannengrün gefertigt wird.

Dieser Brauch hielt zunächst in evangelischen Familien Einzug. In Köln hing 1925 zum ersten Mal ein Adventskranz in einer katholischen Kirche. Der Brauch ist inzwischen weltweit verbreitet.

In die Adventszeit fällt traditionell auch der Brauch des Adventskalenders. Der erste gedruckte Adventskalender erschien 1902 in der ‚Evangelischen Buchhandlung‘ in Hamburg und hatte die Form einer Weihnachtsuhr.

Happy New Year!

Liebe Freunde meiner Homepage,

Euch allen vielen Dank für Euer Interesse an meiner Arbeit. Ich wünsche  allen nur das Beste für das kommende Jahr 2015, Gesundheit und viel Freude. Für das  neue Jahr habe ich viele Pläne mit und für Euch.  Ein neues Kochbuch ist in Planung, interkulturelle Workshops warten auf meine Leitung, ein neues „Überraschungs-Projekt“ erwartet Euch und last but not least hat meine neue Gewürzlinie „Tiroler Alm“ Anfang Dezember Premiere gefeiert.

Laßt uns einen spekulären Rutsch ins neue Jahr machen und laßt uns die perfekte Landung dort vorzeigen. Ich freue mich schon auf die Zeit mit Euch!

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Dear Friends of my homepage! Please accept my warmest regards and best wishes for Christmas and a Happy New Year to you, your family and friends! Hope next year will be successful  for all of us! Thanks all of you for your frienship and stay spicy!

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Auf der Alm gibt’s keine Sünden

Kräutersalz „Für die Fisch“

Das ist die lange gesuchte Gewürzmischung für die Fisch-Fans.

Gekochter sowie gedünsteter Fisch erhält damit die Veredelung,

die er nach dem kristallklaren Wasser verdient.

Blütenmix auf der Alm

Erinnerungen an den Sommer werden wach.

Mit den getrockeneten, zauberhaften Almblüten veredeln Sie

Ihre Speisen und peppen Ihre Dessertkreationen auf.

Eine Liebeserklärung der Natur an uns.

 Mein Lieblingsbrot

Herzhaft und kräftig, so kennt man das Brot aus den Alpen.

Die Mischung passt zu Germteigen genauso wie zu Teigen aus Roggenmehl.

Damit wird die gemütliche „Jause“ zum kulinarischen Höhepunkt.

 Bratkartoffel aus Tirol

Würzig und kross – so schmecken die Bratkartoffel in Tirol.

Der Heimvorteil bei dieser Zwiebelmischung: die Zwiebeln sind schon dabei.

Und somit bleiben die tränenden Augenbeim Zwiebelschneiden erspart.

Sexpfeffer

Verzaubert Ihre Speisen in ein erotisches Feuerwerk.

Diese verführerische Pfeffermischung läßt ihre Sinne tanzen.

ORF Kurzreportage über mein Unternehmen, 16.01.2014

53 Menschen – 9 Bundesländer – 1 Gedanke: kreatives Unternehmertum wird belohnt. Die WKO wird die herausragendsten und innovativsten Ideen bei einer Gala prämieren. Bis dahin stellt „Kultur Heute“ Unternehmer vor, die ihre Leidenschaft zum Beruf machten. Am Donnerstag zeigt „Kultur Heute“, welche Leidenschaft Verena Falkner in exotische Welten führt bzw. wie sie uns den Orient schmackhaft macht. (zit. nach ORF Text zur Sendung)